Eigenlob stinkt nicht âđ»
- Daniel

- 17. Apr. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Es ist die innere Haltung die oft stinkt. Stell Dir vor, Du triffst eine leckere, saftige Orange đ Und sie erzĂ€hlt Dir die ganze Zeit, wie toll sie ist. Wie gut sie schmeckt. Wie erfrischend sie ist. Vielleicht sieht sie gar nicht so lecker aus. Hat vielleicht ein paar Dellen. Und dann beiĂt Du hinein und sie schmeckt unglaublich. Dann denkst Du doch: âSuper! Danke, liebe Orange, dass Du Bescheid gesagt hast.â
Jetzt stellâ Dir vor, Du triffst die orangeste Orange, die Du jemals gesehen hast đ Und sie textet Dich ohne Ende zu: âHey, I am the greatest orange of all. A real genius. All the others are terrible. Evil oranges.â Und dann probierst Du sie und sie schmeckt ĂŒberhaupt nicht - womöglich sogar faul. Dann denkst Du eher: âBoah, Du blöde Orange. Halt doch einfach mal die Klappe!â
đ Eigenlob KANN stinken. Wenn es ungerechtfertigt ist. Wenn es andere schlecht macht. Wenn es Leistungen anderer nicht sieht und sich unangenehm in den Vordergrund drĂ€ngt.
đ Jeder kennt jemanden, der sich dauernd in den Vordergrund spielt, aber eigentlich nichts besonderes leistet. Und jeder kennt auch Menschen, die wertvolle Arbeit leisten, die aber niemand anerkennt oder ĂŒberhaupt bloĂ sieht.
âđ» Gerade in Konkurrenzsituationen kann Eigenlob superwichtig sein. Du erzeugst Aufmerksamkeit und bringst andere dazu, sich mit Deiner Leistung auseinanderzusetzen. Seit ich gelernt habe, mich auf eine Art zu loben, die zu mir passt, lobe ich mich oft und gerne.Â
đĄ Und auch wenn es vielleicht anfangs etwas Ăberwindung kostet. Ich bin ĂŒberzeugt, dass jeder einen Weg finden kann, sich selbst zu loben. Ich helfe Dir gern.
So, dass es nicht stinkt đ


