Ich mag “Low-Performer” überhaupt nicht! 🤯
- Daniel

- 19. Nov. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Ich mag “Low-Performer” überhaupt nicht! 🤯
Damit meine ich allerdings nicht so betitelte Menschen, sondern den Begriff als solchen.
👉🏻 Der Begriff wird wohl eher im Management als unter KollegInnen verwendet und lenkt die Aufmerksamkeit auf die jeweilige Person anstatt die Frage zu thematisieren, was am Umfeld und den Voraussetzungen für gute Arbeit nicht stimmt.
👉🏻 Der Begriff stigmatisiert. Es schwingt mit, dass sich jemand nicht genug anstrengen würde, eine falsche Einstellung hätte oder weniger wert wäre. Im Gegensatz zu einem „High-Performer“ - übrigens ein Begriff, den ich auch nicht gerne verwende, weil er auch zu diesem vereinfachenden Denken verführen kann.
👉🏻 Zu diesem Denken passt auch das uralte Konzept von „Fördern und Fordern“, das wunderbar in die Fließband-Zeit passt (wo Menschen eine Arbeit machen sollen, an der sie gar kein Interesse haben) , aber unangebracht ist, wo Inspiration, Kreativität und Leidenschaft benötigt werden, um Unternehmen voran zu bringen.
🏝️ Low Performance ist in der Regel aber kein Resultat einer Hängematten-Mentalität. 😓 Low Performance ist anstrengend. Menschen gehen viel lieber in ihrer Tätigkeit auf und erfahren Erfolg und Anerkennung als dass sie sich nicht wertgeschätzt und nutzlos fühlen.
💡 Daher braucht es mehr denn je Personen mit einer inspirierenden Haltung. Personen, die unterschiedliche menschliche Talente und Leidenschaften erkennen können und für den Erfolg einzubinden wissen. Personen, die richtig zuhören und mitfühlen, die Hemmnisse ausräumen und eine positive Atmosphäre schaffen können.
In einer Umgebung, wo in High und Low gedacht wird, ist das schwieriger.



