Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser.
- Daniel

- 19. Nov. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Kontrolle ist gut.
🚀 Deswegen gibt es bei Raketenstarts auch immer Countdowns, in deren Verlauf alles nochmal überprüft wird.
🔎 Jetzt bauen zwar die wenigsten von uns Raketen, aber jeder hat schon mal sowas gehört wie: “Fehler dürfen passieren, aber nur ein Mal ☝🏻”. Dass dies so einfach nicht ist, zeigt schon das Raumfahrtbeispiel. Auch in anderen Kontexten können Fehler so fatal sein, dass die Risiken beispielsweise durch geeignete Kontrollen auf ein absolutes Minimum reduziert werden müssen.
🥸 Leider wird in vielen Teams oder Unternehmen ohne Not auf viele Fehler reflexartig mit der Einführung neuer Kontrollen reagiert. Fürs Management ist das kurzfristig bequem, weil sich so gut belegen lässt, dass man sich nichts zu Schulden kommen lässt. Aber stimmt das…?
⚽️ Gerade in agilen Szenarien, wo sich dauernd etwas ändert, wirken zu viele Vorschriften ziemlich häufig lähmend und führen gerade deshalb zu unerwünschten Resultaten. Man denke nur an einen Fußballspieler, der erstmal genau analysiert, was er am besten macht, bevor er den Ball einfach aus dem Strafraum bolzt.
🧠 Die Lösung: das System muss zum Zweck passen. Die Kontrollen müssen verhältnismäßig sein. Häufig ist es die bessere Variante, den Umgang mit Fehlern den Mitarbeitenden zu überlassen, die dann natürlich geeignet geschult und sensibilisiert werden müssen. Und nicht immer ist es schlimm, wenn Fehler öfters passieren. Auch die Unternehmenskultur sollte nicht aus dem Blick gelassen werden. Es fühlt sich gut an, wenn man Entscheidungsspielräume hat und nicht ständig neue Kontrollmechanismen umsetzen muss.
💡 In vielen Fällen ist Vertrauen einfach besser.



