top of page

Nicht die Kontrolle zu haben, nervt! 📺

  • Autorenbild: Daniel
    Daniel
  • 19. Nov. 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Nicht die Kontrolle zu haben, nervt! 📺


Na klar kann ich mit meinen Kids fernsehen, selbst wenn diese die Fernbedienung haben. Wenn - wie gestern - mein Sohn in der Ninja-Warriors-Werbepause auf Darts zappt, guck’ ich halt da mal mit und versuche zu ergründen, was daran so interessant ist: Haben die Athleten etwa alle Zahlen im Kopf und wissen genau, wie man als nächstes werfen sollte oder können die einfach super schnell rechnen? Oder warum singen die Zuschauer da die ganze… zapp… und plötzlich wechselt das Programm auf Billard 🎱 … zapp… Voice of Ger… zapp… doch wieder Darts 🎯 🤪


Während es recht einfach ist, mit den Sehgewohnheiten meiner Kinder klar zu kommen, fühlt sich der Arbeitsalltag für viele so an, als wären sie den Launen ihres Arbeitgebers hilflos ausgeliefert. Und das ist dann schon deutlich unangenehmer. 


😵‍💫 Prioritäten mal so, mal so. Keine oder nicht nachvollziehbare Erklärungen. Fragwürdige Entscheidungen ohne Begründung. Ja, so Arbeitgeber gibt es noch. Natürlich sollte man das als Betroffene oder Betroffener mit dem eigenen Management besprechen. Dort ist man sich der Problematik häufig vielleicht gar nicht bewusst.


💡 Aber wo alle Versuche scheitern, wo man sich hilflos fühlt, da kann - wie so oft - ein Perspektivwechsel helfen. Raus aus der Opferrolle und wieder zum Akteur werden! Das ist wichtig fürs Wohlbefinden. 


💡 Versuche in solch einem Szenario einmal, „das Management“ nicht als den Bestimmer über Dein Schicksal zu betrachten, sondern sieh in ihm Deine Kunden, deren Wünsche Du respektierst und die Du glücklich machen willst (solange es nicht Deinen Werten widerspricht). 


📝 Organisiere Dich also so, dass Du auf die Wünsche Deines „Kunden“ eingehen kannst, aber auch aussagekräftig belegen kannst, wenn Dein Auftragsbuch voll ist und eine Option von ihm ausgewählt werden muss. 


👍🏻 Das bringt Dir wichtige Distanz zu den Entscheidungen. Du bist wieder Akteur, der eben dafür bezahlt wird, Wünsche zu erfüllen. Es ist ein großes Wort, aber es gibt Deinem Handeln Würde. 


👎🏼 Leider geht das ziemlich auf Kosten des „Purpose“. Schließlich ist es weitaus motivierender, für einen sinnvollen Zweck zu arbeiten als bloß den eigenen Boss zufrieden zu stellen.


👧🏽👦🏻 Der Sinn Deiner Arbeit liegt dann aber vor allem darin, Geld zu bekommen, damit es Dir und Deinen Lieben gut geht. Ist ja auch nicht schlecht.


Übrigens: wenn mir vom Zappen schwindelig wird, gucke ich einfach nicht mehr auf den Fernseher, sondern auf meinen Sohn, was eh viel schöner ist: Was interessiert ihn? Was findet er spannend? Wunderbar 🤗 

 
 
bottom of page